Mittwoch, 5. Februar 2014

Gyros vom Grill zum selber bauen


Uns war mal nach griechischem Essen. Statt in das nächste Restaurant zu gehen, dachte ich mir, bau doch mal nen Gyrosturm. Schnell drei Zimmermannsnägel in ein altes Küchenbrettchen gehauen und das Grundgerüst für unseren Turm steht.

Beim Metzger um die Ecke gab es nur einen Schweinenacken mit Knochen. Also erst den Knochen auslösen. Das Fleisch in Scheiben schneiden (Dicke ganz nach Belieben).

Würzen und mit Zwiebel, Gewürzen und Olivenöl einlegen und ein paar Stunden durchziehen lassen.


In der Zwischenzeit habe ich schonmal Zaziki gemacht.



Sind die Gewürze gut in das Fleisch eingezogen, wird der Turm gebaut.
Dafür habe ich immer eine Schicht Nacken, Zwiebeln und Mett übereinander geschichtete. Oben drauf noch drei Tomaten.


 Ab auf den Grill und mit Holz ein wenig geräuchert.


Fertig!

Jetzt wird wie beim „richtigen“ Gyros immer schön der äußere knusprige Teil abgeschnitten.


Viel Spaß beim Nachbauen.

Montag, 16. Dezember 2013

Gegrillte Schildkröte ;-)


Es sollte mal etwas ganz Exotisches von unserem Grill geben –
eine gegrillte Schildkröte!


Da wir natürlich auf artgerechte Haltung achten, haben wir unsere Schildkröte nicht allein gelassen und ihr einen Artgenosse zur Seite gestellt.


Und da wir zu viert waren und noch etwas Platz auf dem Grill war, haben sich noch zwei Hähnchen unserer lustigen Zoorunde angeschlossen. 


Bevor sich jetzt hier die Tierschützer zu Wort melden, wie man denn nur eine Schildkröte grillen kann, kommt hier die Auflösung… Unsere Schildkröten vom Grill sind natürlich keine „echten“ Schildkröten, sondern aus verschiedenen Fleischarten (keine davon unter Artenschutz) zusammengesetzt.

Der Körper besteht aus 500g Rinderhack. Der Panzer wurde aus Speckscheiben geflochten und Kopf, Schwanz und Beine bestehen aus Nürnberger Bratwürstchen. Die Augen sind Pfefferkörner.

Die Hähnchen hingegen sind nicht zusammengesetzt, sondern so gekauft wie gewachsen. Über Nacht wurden die in Saft mit Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern eingelegt.


Wie bei einem echten Beer-Can-Chicken üblich, wurden beide Hähnchen über eine halb ausgetrunkene und mit Kräutern gefüllte Bierdose gestülpt.


Ganz wichtig wie immer: Viel Rauch zu Beginn!


Es war sehr lecker und wie immer sehr saftig. Wer das genaue Rezept, eine Flechtanleitung oder die Gewürzmischung zum Nachmachen haben möchte, braucht bloß einen kurzen Kommentar zu schreiben. Wir teilen gern unsere Tipps und Rezepte. Hier noch ein paar Bilder...


Sonntag, 15. Dezember 2013

Es war einmal... Urlaub....



Vor gaaaaanz langer Zeit, es war in diesem Sommer, sind der Thorben, die Sabrina, die Julia und ich, der Sascha, gemeinsam verreist. Für eine Woche ging es an die französische Atlantikküste in das beschauliche Örtchen Soulac sur mer.

Bei der Ferienhausauswahl gab es, neben Strandnähe und genügend Platz für vier, natürlich noch ein ganz wichtiges MUST-HAVE - einen Grill!

So haben wir uns sehr über einen kleinen gemauerten Gartengrill gefreut. Natürlich konnten wir nicht so wie zuhause von unserer Chinabüchse grillen, aber geschmeckt hat es trotzdem. Dank der Nähe zum Meer und den damit verbundenen guten Preise für Fisch und Meeresfrüchte, kamen daher genau diese am häufigsten auf unseren neuen „Hausfreund“.

Die Einschweinchennamenssteak.blogspot.de-Grillpartneruniform wurde gern getragen und gesehen bzw. fotografiert.

Hier nur ein paar Urlaubsfotos.
Viele Spaß beim Urlaubsbildergucken (auch wenn die Qualität nicht die Beste ist...)







Ein Kaninchen


Für alle, die noch nicht wissen, was für ein Weihnachtsbraten es werden soll, habe ich hier einen Vorschlag. Wie wäre es mit einem Kaninchenbraten?! Und da das hier kein Bratenblog, sondern ein Grillblog ist, kommt das Kaninchen natürlich auch auf den Grill.

Beim Würzen halte ich es immer gern einfach. So kommt der Fleischgeschmack gut durch und wird nicht von den ganzen Gewürzen überdeckt. Nur Pfeffer, Salz und ein bisschen Rosmarin, mehr nicht.


Beim Pfeffer werde ich beim nächsten Mal allerding etwas sparsamer sein. Was auch bei einem Kaninchenbraten vom Grill nicht fehlen darf, ist selbstverständlich der gute Rauch. Geräuchert haben wir hier mit Kirschholzspänen.


Nachdem das Kaninchen ca. 1 ½ Stunden auf dem Grill war, konnte es zerteilt werden.


Wer, so wie ich, das große Glück hat, mit einer Schwäbin verheiratet zu sein, muss sich nicht um die Beilage sorgen. Hausgemachte Spätzle mit Schmelze gab es zu unserem leckeren Kaninchenbraten.



So und nun viel Spaß beim Nachgrillen.
Wenn alles geklappt hat, sehen eure Teller dann so aus.

Dienstag, 26. November 2013

Aufbau eines Char bzw. Grill'n Smoke

Hier seht ihr ein paar Bilder, wie ich meinen Char Smoking Pro aufgebaut habe.
Da es den jetzt nicht mehr gibt und die neue Grill’n Smoke-Reihe ja quasi baugleich ist, kann man diese Bild-Aufbau-Anleitung selbstverständlich 1zu1 von meinem Char auf einen Grill’n Smoke übertragen.

Damit nicht gleich beim Aufbau die ersten Schrammen und Kratzer am Char entstehen, habe ich natürlich eine Decke drunter gelegt. Außer einer Zange und einem Schraubenschlüssel braucht man kein Werkzeug.

Eines sei noch angemerkt:
An einer Stelle bin ich von der Aufbauanleitung abgewichen.
Die Räder gehören laut Plan nicht unter die Sidefirebox sondern auf die andere Seite. Ist man gezwungen, den Grill, obwohl er schon in Betrieb ist, umzustellen, muss man nicht an der heißen SFB anfassen. Durch das Gewicht der überhängenden Sidefirebox muss man auch nicht so schwer heben.

So, nun lasse ich aber die Bilder sprechen. Viel Spaß!


 
 
 

Seht es ist ein…..

Grill!
Und was für einer! Ein Char Smoking Pro.

Später wurde diese Marke leider nicht mehr importiert. Die Hersteller haben an der Qualität gespart und das entsprach nicht mehr den Ansprüchen der Importeure.

Doch zum Glück ist der damalige Importeur in die Eigenproduktion gegangen und lässt jetzt selbst Grills bauen. Diese sind nun unter der Marke Grill’n Smoke zu erhalten und nahezu baugleich mit den alten Chars.

Natürlich kann man sich drüber streiten, ob ein Char bzw. ein Grill’n Smoke ein richtiger Smoker ist: zu dünn, der Deckel zu groß – halt nur eine „Chinabüchse“…

Für mich ist mein Char eine eierlegende Wollmilchsau.
Ich kann direkt grillen, indirekt grillen, smoken, räuchern.


Ganze Braten gelingen genauso wie Steaks, Fisch, Gemüse oder Obst.


Er ist nicht zu schwer und kann gut bewegt werden.


Befeuern kann man ihn mit Kohle, Briketts und sogar mit Holz.


Alles in Allem kann ich sagen, dass mein Char ein perfektes Preis-/Leistungsverhältnis bietet. Ein vierstelliger Betrag wie für einen „richtigen“ Smoker braucht man hier nicht.

Wenn ihr ein bisschen durch unseren Blog stöbert, werdet ihr sehen, was man alles mit einem so tollen Grill anstellen kann. Viel Spaß dabei - Wir freuen uns auf euer Feedback!

Ein kleiner Rückblick auf den Anfang...

Nach langen Überlegungen und gründlicher Suche im Internet,
welchen Grill ich mir denn nun zulegen soll, hatte ich mich für einen
Char Griller Smoking Pro entschieden.


Vor allem der Satz
"Vergiss Weberkugeln und kauf' dir nen Char"
ist im Kopf geblieben und hat dann hierzu geführt


Im nächsten Beitrag zeige ich euch, wie ich meinen Char zusammengebaut habe.